Komödie

„Bridget Jones’ Baby“ im Kino

Mama mit über 40 – Bridget Jones bekommt Nachwuchs

Foto: Studiocanal/ Universal Pictures

Daniel Cleaver ist tot, der von Hugh Grant verkörperte Playboy, der Bridget Jones (Renée Zellweger) in zwei Filmen den Kopf verdrehte. Nach der Beerdigung dauert es nicht lange, bis sich die Titelheldin und tollpatschige Singlefrau mit dem Hang zu Übergewicht aus Helen Fieldings Erfolgsromanen erneut in eine Dreiecksgeschichte verstrickt.
Geschlagene zwölf Jahre nach dem zweiten Teil ist die Fernsehproduzentin nun über 40, wieder allein und braucht nach Meinung ihrer Kollegin zumindest für eine Nacht endlich mal wieder einen Kerl. Ehe sie sich versieht, stolpert sie gleich in zwei One Night Stands: auf einem Musikfestival mit dem US-Milliardär Jack (Patrick Dempsey) und auf einer Taufe mit ihrem Ex Mark Darcy (Colin Firth), der im Pullover mit Elch drauf. Kurz darauf ist sie schwanger. Nur wer der Vater ist, das weiß sie nicht.

Das soll sich nach der Geburt klären. Bis dahin verzieht die nach sechs Jahren Kinopause zurückgekehrte Renée Zellweger oft ihr Gesicht und manövriert sich durch diverse Gefühlswirren. Neuzugang Dempsey darf dabei den gutaussehenden Mr. Etwas-zu-Perfect geben, während Firth der Herzensmann mit Stil und intaktem Brit-Charme bleibt. Wohin sich das alles entwickelt, weiß man zwar lange vor dem flauschigen Happy-End der drei Beteiligten auf der Leinwand. Die Spätgebärenden-Komödie kaschiert den schlappen Plot aber durchaus unterhaltsam mit erhöhter Gagschlagzahl, vielen pointierten Dialogen und nicht allzu klamaukiger Peinlich-Situationskomik mit Fremdschäm-Garantie.

Bridget Jones’ Baby GB/USA/F 2016, 122 Min., R: Sharon Maguire, D: Renée Zellweger, Colin Firth, Patrick Dempsey, Emma Thompson, Ed Sheeran, Start: 20.10.

Bewertungspunkte2

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