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„British Shorts“ im Sputnik und an der Schaubühne

Ein buntes Sammelsurium aus Kurzfilmen, Konzerten, Parties, Workshops, Ausstellung, Open Screening und Filmgesprächen bieten von Freitag (15.01.) bis Montag (18.01.) das Sputnik Kino in Kreuzberg in Zusammenarbeit mit der Schaubühne am Lehniner Platz.
Bereits zum dritten Mal widmet sich das Festival „British Shorts“ dem jungen britischen Kurzfilm – und das nach dem Erfolg von 2009 in diesem Jahr sogar einen Tag länger als bisher.
Im Filmprogramm warten in diesem Jahr vor allem Thriller und Animationsfilme (oder sogar eine Mischung aus beidem) auf die Zuschauer. „Curiosity“ von Toby Spenton erinnert da an „Psycho“, während bei der Realfilm/Animation-Mixtur „Momster“ (Foto oben) von Stephen Spencer ein seltsames Wesen einem kleinen Mädchen zu Hilfe kommt, das nach dem Verschwinden der Mutter vom Vater gefangen gehalten wird.
Eine Neuerung beim „British Shorts“-Festival ist am Samstag ab Mitternacht der Filmblock „Midnight Movies„, der einen Querschnitt aus Horror, Thriller und Slasher-Filmen bietet und dementsprechend erst ab 18 Jahren ist.
Michael KnightAuch das Rahmenprogramm des Festivals kann sich mehr als sehen lassen. Freitag und Samstag Abend gibt es in der Sputnik Kinobar ab 22.30 Uhr Live-Konzerte. Am Sonntag Abend tritt in der Schaubühne ab 19.30 Uhr Michael Knight (Foto links) auf. Der aus Dublin stammende Musiker bietet traumhaft schönem Feelgood-Indiepop irgendwo zwischen Melancholie und schwarzem Humor.
Einen eigenen Kurzfilm werden die Teilnehmer des Film-Workshops mit dem britischen Filmemacher und University of Bedfordshire-Dozenten John Digance produzieren. Die Ergebnisse der Arbeit werden zum Abschluss des Festivals im Sputnik Kino präsentiert.
Wer selbst bereits an einer Filmproduktion beteiligt war, hat am Montag (18.01.) ab 20.30 Uhr im Sputnik die Möglichkeit, das eigene Werk beim Open Screening spontan einem Publikum vorzustellen. Bei der Sonderausgabe der sonst monatlich stattfindenden Veranstaltung geht es dieses Mal um das Thema – wie soll es anders sein? – „Großbritannien„. Einzige Vorgabe bei der bewusst weit gefassten Themenauslegung: Der Film sollte nicht länger als 25 Minuten sein. Ein wenig Mut gehört natürlich schon dazu, hat das Publikum doch bei mehrheitlich gezogener roter Karte jederzeit die Möglichkeit, den Film auf der Leinwand zu stoppen.

British Shorts, Sputnik Kino + Schaubühne am Lehniner Platz, Fr 15.01. – Mo 18.01.

Das vollständige Programm kann unter www.lichtspielklub.de/BritishShorts2010 heruntergeladen werden.

Open Screening, Sputnik Kinobar, Mo 18.1., 20.30 Uhr

Live-Konzerte:

Dirk Markham (Electronics) + Linday Cockwell (Indie/Folk/Alternative), Sputnik Kinobar, Fr 15.1., 22.30 Uhr

Video Rideo (New Wave/Electronic), Sputnik Kinobar, Sa 16.1., 22.30 Uhr

Michael Knight (Indiepop), Schaubühne, So 17.1., 19.30 Uhr

 

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