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„Brötzmann – Da gehört die Welt mal mir“ im Kino

Brötzmann - Da gehört die Welt mal mir

Ausgehend von Aufnahmen eines Konzerts des Trios Caspar Brötzmann Massaker 2010 im Berliner Club Berghain, sucht Dokumentarist Uli M Schueppel in seinem Film nach den Inspirationen für die massiven Wall-of-Noise-Klänge des weltweit geschätzten E-Gitarristen Caspar Brötzmann. Dazu präsentiert er diesen vorzugsweise als tiefen Denker im winterlichen Wald, wo der Musiker über die Bilder und Farben in seinem Kopf, die Stille im Lärm und eine Kindheit in Wuppertal zwischen Bahngleisen und Fabrikgelände („Krach gab’s da genug“) sinniert. Das ist aber nur manchmal interessant – gelegentlich auch einfach schwurbelig unverständlich. Besser, man hält die Bilder im eigenen Kopf dagegen.

Text: Lars Penning

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Brötzmann – Da gehört die Welt mal mir“ im Kino in Berlin

Brötzmann — Da gehört die Welt mal mir, Deutschland 2012; Regie: Uli M Schueppel; 75 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 20. September

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