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„Bully“ Herbig räumt mit „Wickie und die starken Männer“ ab

Voraussichtlich kam die Verfilmung der legendären Zeichentrickserie an seinem Fünf-Tages-Start, beflügelt von Mundpropaganda und wenig erfreuliches Wetter, auf 1,25 Mio. Besucher – es war damit der drittbeste Start eines Films in diesem Jahr nach „Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los“ und „Harry Potter und der Halbblutprinz“ und der vierte Doppel-Bogey in diesem Jahr, da „Wickie und die starken Männer“ nicht nur auf Anhieb die Mio.-Besucher-Hürde nahm, sondern bei einem Start in 739 Kinos auch auf einen Schnitt von mehr als 1700 Zuschauer kam.
Zudem war es der drittbeste Start eines deutschen Films überhaupt. Auch in Österreich, wo Bully-Filme traditionell besonders gut laufen, klingelten die Kassen: Mehr als 300.000 Zuschauer wurden dort gezählt. In einer Pressemitteilung lässt sich der Regisseur zitieren: „Ich werde weiterhin stichprobenartig prüfen, ob jeder, der eine Kinokarte kauft, sich den Film auch wirklich anschaut!“
Platz zwei ging an einen weiteren Neustart: Der No-Name-Film „District 9“ ritt auf der Woge seines US-Erfolgs in 394 Kinos zu 180.000 Zuschauern. Dahinter landete „Final Destination 4“ mit 170.000 Besuchern, wobei zwei Drittel der Zuschauerzahl in 3-D-Vorführungen generiert wurde. Auf Platz vier folgen die immer noch starken „Inglourious Basterds„, die nach 150.000 Kinogängern am Wochenende nunmehr auch nach Besucherzahlen „Kill Bill Vol. 1“ als erfolgreichsten Tarantino-Film ablösten. Die Top fünf beschließt „Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“ mit 105.000 Besuchern.
Während Lars von Triers „Antichrist“ in Toronto aktuell Tagesgespräch ist, schlug der Provo-Schocker am ersten Wochenende in Deutschland keine allzu hohen Wellen: Mit 13.000 Besuchern in 53 Kinos kam der intensive Skandalfilm auf Platz 19, gefolgt von „Berlin ’36„, der in 97 Kinos von 12.000 Besuchern gesehen wurde.
Gesamt wurden in Deutschland 2,4 Mio. Tickets gelöst. So kann der Herbst weitergehen.

Quelle: Blickpunkt:Film

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