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Casting a Shadow zu Ehren von Alfred Hitchcock

Alfred Hitchcock in der Mitte„Never turn your back on a friend“ – ein Wort Alfred Hitchcocks, an das man sich im Jahr seines 110. Geburtstags zu erinnern scheint. Denn pünktlich zur Berlinale widmet die Deutsche Kinemathek dem Master of Suspense eine Sonderausstellung mit dem Titel „Casting a Shadow“. Und wo Schatten geworfen werden, da ist bekanntlich auch Licht: Alfred Hitchcocks Gesamtwerk gehört zu den bedeutendsten der Filmgeschichte, er selbst zu den stilis­tisch einflussreichsten Regisseuren. Die Ausstellung gewährt nun Einblicke in die Arbeitsweise Hitchcocks und seiner engsten Mitarbeiter. Zeichnungen, Storyboards, Tonaufnahmen von Drehbuchbesprechungen und Interviews dokumentieren die Entstehung von Meisterwerken wie „Die Vögel“ oder „Der unsichtbare Dritte“. Zudem erweitert die Kinemathek ihre ständige Ausstellung um zwei Räume. Platz für den Deutschen Film von 1946 bis zur Gegenwart. 44 deutsche Filmemacher von Fatih Akin bis Wim Wenders werden mit je einem Filmausschnitt, ihrer Biografie und Materialien zum Film präsentiert.

Text: JSO

Foto: Mario Mach

Casting a Shadow – Alfred Hitchcock und seine Werkstatt, bis So 10.5.
„Saboteure“ am 18.2.

Von der Nachkriegszeit zur Gegenwart. Zwei neue Räume der ständigen Ausstellung Film ab Do 29. Januar, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Filmhaus am Potsdamer Platz, Potsdamer Straße 2

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