Fantasydrama

„Christopher Robin“ im Kino

Was passiert, wenn der beste Freund von Winnie Pooh (deutsch: Pu, der Bär) dem trüben Alltag verfällt? Richtig: Seine Kumpels aus dem 1000-Morgenwald helfen ihm.

Disney Enterprises

Christopher Robin (Ewan McGregor) opfert als Erwachsener seine gesamte Zeit der Arbeit. Als er stressbedingt den Familienurlaub zum alten Elternhaus absagen muss, sind Gattin Evelyn (Hayley Atwell) und Tochter Madeline (Bronte Carmicheal) sauer. Christopher will Pu zurück in den 1000-Morgenwald bringen. Doch ein sprechender Knuddelbär und die anderen Kuscheltiere Tigger, Ferkel und I-Aah erregen in London nun mal Aufsehen. Es dauert also, bis Christopher erkennt, was wirklich wichtig ist im Leben. Denn Pus simple Aussagen bergen große Weisheiten.

Der mitunter recht melancholische Film zeigt dem Zuschauer, was es bedeuten kann, erwachsen zu sein, ohne dabei sein Glück und inneres Kind zu verlieren. Pu und Co. lassen Klein und Groß die Augen leuchten, denn Regisseur Marc Forster hat die Kuscheltieroptik der Freunde beibehalten. Zusammen mit Ewan McGregors souveränem Auftritt und ein paar Lachern (die vor allem dem depressiven Esel I-Aah angerechnet werden) ist ein märchenhafter Film über die Schönheit des Lebens entstanden.

Text: Luiza Weiß

Christopher Robin USA 2018, 100 MIn., R: Marc Forster, D: Ewan McGregor, Hayley Atwell, Bronte Carmichael, Start: 16.8.

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