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Cinefest: Schatten des Krieges im Zeuhghauskino

Die wissenschaftliche Beschäftigung des Hamburger Vereins Cinegraph mit der Filmgeschichte fand in den letzten Jahren immer wieder auch Ausdruck in der Organisation eines Filmfests. Unter dem Titel „Schatten des Krieges“ präsentiert das Zeughauskino eine Auswahl des Hamburger Programms, hauptsächlich Filme aus der Periode um 1945, die noch ganz unmittelbar unter dem Eindruck der Kriegsereignisse stehen. Neben Klassikern aus Frankreich („La bataille du rail“ von Renй Clйment und „Le silence de la mer“ von Jean-Pierre Melville) laufen auch wenig bekannte Arbeiten aus Polen („Ulica Graniczna“ von?Aleksander Ford)?oder Dänemark. Und auch unter den deutschsprachigen Beiträgen finden sich Raritäten: Fritz Kirchhoffs „Nur eine Nacht“ (Foto) zeigt sehr schön, wie der Krieg
die Menschen zu versprengten Existenzen gemacht hat, und „Prämien auf den Tod“ von Curd Jürgens gilt gar als österreichischer Film Noir! Eine Fundgrube für (film)historisch Interessierte.

Foto: Deutsche Kinemathek

Cinefest: Schatten des Krieges, 22. Januar bis 10. Februar im Zeughauskino

www.dhm.de/kino

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