Bestsellerverfilmung

„Conni & Co“ im Kino

Conni & Co gegen Tierquäler und Jungs

Conni ist rebellisch. Die Zwölfjährige und ihr kleiner Bruder Jakob haben sich so über den Hund gefreut, der ihrer Großmutter auf deren Tier-Gnadenhof zugelaufen war – und nun ist er weg, weil ­Jakob eine Hundeallergie hat. Dass der Hund Herrn Möller gehört, dem Rektor von Connis Schule, erfährt sie erst, als sie ihn gewaltsam aus dessen Auto befreit, wo er in der Sommerhitze kurz vorm Verdursten war. Möller (Heino Ferch) ist weder Hunde- noch Kinderfreund. Also trommelt Conni ihre Freunde zusammen, um das Tier zu entführen.

Die Kinderfilm-erfahrene Regis­seurin Franziska Buch („Hier kommt Lola“) hat den ersten Film nach der erfolgreichen Kinder­buchreihe mit viel Spannung ­inszeniert, vor allem die Szene der nächtlichen Befreiungsaktion. Iris Berben gibt eine patente Großmutter mit Motorrad, preisverdächtig aber ist Heino Ferch als Fiesling, der jede Menge körperliche ­Attacken über sich ergehen ­lassen muss. „Conni & Co“ setzt auf ­bewährte Muster, immerhin aber dürfen die Mädchen den Jungs zeigen, dass sie mit Intelligenz und Mut besser ausgestattet sind. Die Fortsetzung wird bereits gedreht.

Text: Frank Arnold

Conni & Co, D 2016, 104 Min., R. Franziska Buch, D: Emma Schweiger, Heino Ferch, Iris Berben, Ken Duken, Start: 18.8.

Bewertungspunkte3

Mehr über Cookies erfahren