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„Contraband“ im Kino

Contraband

Jetzt, da er verheiratet ist, zwei Kinder hat und sein Geld legal verdient, hat Schmugglerkönig Chris eigentlich genug von krummen Touren. Wäre da nicht der naive Schwager, der einen Drogenschmuggel vermasselt und den Zorn eines Dealers auf Chris und dessen Familie lenkt. Mit dem „Import“ von Falschgeld aus Panama will Chris sich loskaufen, natürlich läuft nichts so glatt wie geplant.
Der isländische Thriller lief 2008 unter dem Titel „Reykjavik – Rotterdam“, nun hat dessen Hauptdarsteller und Produzent Baltasar Kormбkur ihn als „Contraband“ mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle reinszeniert. Das gelungene Remake spielt zwar in New Orleans, doch vom „Big Easy“ ist kaum was zu spüren. Gradlinig hält sich „Contraband“ an den Timecode des Actiongenres und hastet von einer Spannungskurve zur nächsten, da immer wieder durchgeknallte Charaktere und falsche Freunde Chris‘ ausgeklügelte Pläne durchkreuzen. Unglaubwürdig konstruierte Kleinigkeiten gehören zwar auch zu „Contraband“, aber die übersieht man gern, da Story, Action und überzeugend besetzte Figuren sich stimmig ergänzen.

Text: Cristina Moles Kaupp

Foto: Universal Studios

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Contraband“ im Kino in Berlin

Contraband, USA 2012; Regie: Baltasar Kormбkur; Darsteller: Mark Wahlberg (Chris Farraday), Kate Beckinsale (Kate Farraday), Ben Foster (Sebastian Abney); 110 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 15. März

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