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Cross-Dressing Filme

Tootsie

Am Donnerstag, den 15. Dezember 2011, startet „RubbelDieKatz“ in den deutschen Kinos. In der Hauptrolle der Komödie von Regisseur Detlev Buck: Matthias Schweighöfer, der als arbeitsloser Schauspieler in Frauenkleider schlüpft, um an eine lukrative Filmrolle zu kommen. Männer in Frauenkleidern – oder auch umgekehrt Frauen, die sich als Männer verkleiden – sind im Kino nicht nur in Komödien ein beliebter Aufhänger. Wir haben den Kinostart von „RubbelDieKatz“ zum Anlass genommen und eine Liste berühmter und weniger berühmte Filme zusammenzustellen, in denen Schauspieler/innen in die Kleider des anderen Geschlechts schlüpfen. Eine Liste, die keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, und dennoch zeigt, wie facettenreich die Gründe sind, sich als Teil des anderen Geschlechts auszugeben.

Agnes und seine Brüder, Deutschland 2004, Regie: Oskar Roehler – Die Geschichte dreier Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, und die doch eines verbindet: Die Hassliebe zu ihrem exzentrischen Vater.

Alles über meine Mutter (Todo sobre mi madre), Spanien/Frankreich 1999, Regie: Pedor Almodуvar – Nach dem Tod ihres Sohnes sucht Manuela dessen Vater, der inzwischen als Transvestit lebt.

Als Junge ist sie spitze (Just One of the Guys), USA 1985, Regie: Lisa Gottlieb – Weil sie von ihrem chauvinistischen Lehrer genervt ist, wechselt Terry die Schule und hofft – als Junge verkleidet – auf bessere Erfolgschancen.

Ausgeflippt (Outrageous), Kanada 1977, Regie: Richard Benner – Travestie-Star Craig Russell als homosexueller Friseur. Silberner Bär bei der Berlinale 1978.

The Birdcage, USA 1996, Regie: Mike Nichols – Robin Williams in der US-Verfilmung des französischen Klassikers „Les cages aux folles“.

Boys Don't CryBoys Don’t Cry, USA 1999, Regie: Kimberly Peirce – Brandon ist ein transsexueller Mann im Mittleren Westen der USA. Sein Geheimnis bleibt nicht unentdeckt. Oscar für Hillary Swank als beste Darstellerin.

Big Mamas Haus (Big Momma’s House), USA/Deutschland 2000, Regie: Raja Gosnell – Zotige Komödie mit Martin Lawrence als Polizist, der seine Fälle am liebsten in schrillen Verkleidungen löst.

Charley’s Tante, Deutschland 1956, Regie: Hans Ques – Der Klassiker, hier mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Gibt es auch mit Peter Alexander oder sogar Tom Heinze aus den 1990er Jahren.

The Crying Game, Großbritannien/Japan 1992, Regie: Neil Jordan – Thriller und Drama über einen IRA-Kämpfer, der sich in die Freundin seines Entführungsopfers verliebt und feststellen muss, dass die Freundin ein Freund ist.

Ed Wood, USA 1994, Regie: Tim Burton – Tim Burton verfilmte eine Epoche aus dem Leben seines Kollegen, der als schlechtester Regisseur aller Zeiten gilt und sich gerne in Frauenkleidern zeigte.

Eins, Zwei, Drei (One, Two, Three), USA 1961, Regie: Billy Wilder – Rasante Komödie von Billy Wilder, in der Hanns Lothar im schrillen Outfit DDR-Behörden und Russen ablenken muss.

Geierwally, Deutschland 1988, Regie: Walter Bockmayer – Schrille Verfilmung des Klassikers mit Ralph Morgenstern als Tante Luckard und jede Menge Männer im Fummel.

Glen or Glenda, USA 1953, Regie: Ed Wood – Glen versucht verzweifelt, seine weibliche Seite seiner Verlobten zu enthüllen.

HairsprayHairspray, USA 1988, Regie: John Waters – Divine in seiner letzten großen Hauptrolle, in der er als Edna über die Gefahren der Jugendkultur lamentiert.

He’s My Girl, USA 1987, Regie: Gabrielle Beaumont – Tony Halliday als Musiker, der eine Reise nach Hollywood gewinnt, die er jedoch nicht mit seinem Freund antreten darf, sondern nur in weiblicher Begleitung.

Homocidal, USA 1961, Regie: William Castle – Jean Arless in einer Doppelrolle als Emily und Warren in einem Film, dem nachgesagt wird, er bediene sich allzu offensichtlich an „Psycho“.

Ein Käfig voller Narren (La cage aus folles), Frankreich/Italien 1978, Regie: Edouard Molinaro – Klassiker über die Betreiber eines Nachtclub in St. Tropez.

Kondom des Grauens, Deutschland/Schweiz 1996, Regie: Martin Walz – Misslungene Verfilmung eines Comics von Ralf König, in dem ein Killerkondom sein Unwesen treibt.

Lebewohl, meine Konkubine (Ba wang bie ji), China/Hongkong 1993, Regie: Kaige Chen – Cheng, der am liebsten Frauenrollen spielt und sein Freund Duan sind im Peking der 1920er Jahre die Stars der Pekingoper.

Manche mögen’s heiß (Some Like It Hot), USA 1959, Regie: Billy Wilder – Unvergessen: Jack Lemmon und Tony Curtis in einer turbulenten Komödie, in der auch Marylin Monroe mitspielt.

Mrs. Doubtfire, USA 1993, Regie: Chris Columbus – Und wieder Robin Williams als Frau: Dieses Mal als Haushälterin und Kindermädchen.

Die Männer ihrer Majestät (All the Queen’s Men), Deutschland/Österreich/USA 2001, Regie: Stefan Ruzowitzky – Ein US-Major erhält im zweiten Weltkrieg den Auftrag, einen Enigma-Dekoder zu stehlen, in einer Fabrik, in der nur Frauen arbeiten.

Nonnen auf der FluchtNonnen auf der Flucht (Nuns on the Run), Großbritannien 1990, Regie: Jonathan Lynn – Eric Idle und Robbie Coltrane spielen zwei Ganoven, die sich mit gestohlenen Geldkoffern als Nonnen getarnt in einem Kloster verstecken.

Priscilla – Königin der Wüste (The Adventures of Priscilla, Quenn of the Desert), Australien/Großbritannien 1994, Regie: Stephan Elliot – Drei Transvestiten auf dem Weg von Sydney nach Alice Springs, im Gepäck jede Menge ABBA- und Village People-Hits.

Psycho, USA 1960, Regie: Alfred Hitchcock – Wer kennt sie nicht – die Duschszene, in der Anthony Perkins als eigene Mutter auftaucht?

Rocky Horror Picture Show, Großbritannien/USA 1975, Regie: Jim Sharman – Überdrehte Parodie mit einem herrlich, schrillen Tim Curry als spärlich bekleideter Transvestit Dr. Frank N. Furter.

Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs), USA 1991, Regie: Jonathan Demme – Jodie Foster auf der Suche nach einem Serienkiller, der sich ein Kleid aus der Haut seiner Opfer nähen will.

Tootsie, USA 1982, Regie: Sydney Pollack – Dustin Hoffman als Schauspieler, der in Frauenkleidern die Karriereleiter steil nach oben nimmt.

To Wong Foo (To Wong Foo Thanks For Everything, Julie Newmar), USA 1995, Regie: Beeban Kidron – Drei Travestiestars aus New York sind auf dem Weg nach Hollywood, als ihr Wagen in einer Kleinstadt den Geist aufgibt.

Victor/Victoria (Victor Victoria), Großbritannien/USA 1982, Regie: Blake Edwards – In der Verwechslungskomödie gibt sich die mittellose Victoria als polnischer Graf aus und wird so zum Star.

Yentl, Großbritannien/USA 1983, Regie: Barbra Streisand – Barbra Streisand gibt sich als Mann aus, um studieren zu dürfen, verliebt sich dann in einen Mitschüler, während sich dessen Freundin in sie verliebt.

ZUR FILMKRITIK VON „RUBBELDIEKATZ“

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