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„Daddy’s Home – Ein Vater zuviel“ im Kino

Was macht einen guten Vater aus? Welche Bedeutung hat der Aggressionstrieb in einer zivilisierten Gesellschaft? Um solch universelle Fragen geht es in dieser ungemein spaßigen Komödie, die vom stark ausgeprägten Konkurrenzdenken in den USA zeugt. Das Zusammentreffen des gewaltbereiten leiblichen Vaters zweier kleiner Geschwister mit dem rührend liebenswürdigen Stiefvater führt zu einem erbittert geführten Wettstreit um die Zuneigung der Kinder. Das Zusammenspiel von Mark Wahlberg als viriler Rowdy und Will Ferrell als Weichei ist hinreißend, die Komik manchmal derb. Etwa wenn Wahlbergs übergroßes Gemächt bestaunt wird (in Anspielung auf „Boogie Nights“), oder wenn Ferrell sturzbesoffen in der L.A. Lakers Basketballarena ausrastet. Sehr witzig auch die Dialoge (und teilweise schwer adäquat ins Deutsche zu übertragen), Gag folgt auf Gag, bis zur schönen Schlusspointe.

Text: Ralph Umard

Foto: Paramount Pictures Germany

Orte und Zeiten: Daddy’s Home – Ein Vater zuviel

Daddy’s Home – Ein Vater zuviel USA 2015; R: Sean Anders; D: Will Ferrell (Brad), Mark Wahlberg (Dusty), Linda Cardellini (Sarah); 96 Min.

Kinostart: Do, 21. Januar 2016

 

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