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Das Jewish Film Fesitval in Berlin

Jewish Film Festival

Vom Geld ist erst einmal nicht mehr die Rede (da sah es vor zwei Monaten nämlich noch so aus, als sei die Veranstaltung wegen ausbleibender öffentlicher Gelder ernsthaft gefährdet), das Problem wurde vorerst mit Sponsorenhilfe gelöst. In seinem 16. Jahr bietet das Jewish Film Festival 23 Filme und ebenso viele Gäste. Eröffnet wird am 25. April mit „La folle histoire d’amour de Simon Eskenazy“ (internationaler Titel: „He’s My Girl“), mit dem Regisseur Jean-Jacques Zilbermann seine (ebenfalls beim Festival gezeigte) Komödie „L’homme est une femme comme les autres“ von 1999 fortsetzt. Der schwule Musiker Simon hat sich gerade auf eine Affäre mit dem Transvestiten Naim eingelassen, als sich seine kranke Mutter bei ihm einquartiert und seine Ex-Frau nach Paris zurückkommt, um ihm den gemeinsamen Sohn vorzustellen. Neben diesem Wohlfühlkino bietet das Festival auch Experimentelleres, wie das collagenhafte Porträt des Autors Josef Brodsky („Room and a Half“).

Text: Frank Arnold

Jewish Film Festival Berlin, So 25.4. bis Do 6.5. Kino Arsenal; Fr 7. bis So 9.5. Filmmuseum Potsdam

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