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„Das magische Haus“ im Kino

Das magische Haus

Mittlerweile hat der belgische IMAX-Veteran Ben Stassen eine langjährige Erfahrung mit 3-D-Animationsfilmen und legt nach „Fly Me to the Moon“ (2008) und den zwei Teilen von „Sammys Abenteuer“ (2010, 2012) mit „Das magische Haus“ jetzt seinen bislang besten Film auf dem Sektor familienkompatibler Unterhaltung vor. Zwar strotzt die Geschichte um eine Gruppe von Tieren und beseelten Spielzeugen, die – natürlich erfolgreich – versuchen, das Haus des alten Illusionisten Lawrence gegen seinen gierigen Neffen zu verteidigen, nicht unbedingt vor Originalität, doch der Film überzeugt mit Tempo, Charme und einer 3-D-Technik, die nicht auf Effekthascherei abzielt, sondern im Dienst gelungener Gags steht. Vor allem aber überzeugen die Charakterzeichnungen der Figuren und die Darstellung der Dynamik innerhalb der Gruppe: vom ausgesetzten kleinen Kater Thunder, der sich als Neuling zum Anführer aufschwingt, weil er das neu gefundene Zuhause unbedingt bewahren will, bis zu Lawrences altgedienten Zauberpartnern, dem grantigen Hasen Jack und der Maus Maggie, die ihre Vormachtstellung bedroht sehen und Thunder ständig Steine in den Weg legen.

Text: Lars Penning

Foto: Studiocanal GmbH 2014

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Das magische Haus“ im Kino in Berlin

Das magische Haus (The House of Magic), ?Belgien 2013; Regie: Ben Stassen;   Stimmen DF: Matthias ?Schweighöfer (Thunder), ?Karoline Herfurth (Maggie), ?Dieter Hallervorden (Lawrence); 85 Minuten; FSK 0

?Kinostart: 22. Mai

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