Science-Fiction-Romanze

„Den Sternen so nah“ im Kino

Zurück zum Blauen Planeten: Zwei Jugendliche sind „Den Sternen so nah“

Foto: Tobis Film

Wir befinden uns in einer nahen Zukunft: Die menschliche Besiedelung vom Mars soll ­Wirklichkeit werden. Doch nach dem Start des Raumschiffs kommt heraus, dass eine Astronautin schwanger ist. Und so beginnt das ­außergewöhnliche Leben von Gardner Elliot (Asa Butterfield, „Die Insel der besonderen Kinder“). Bei der Geburt auf dem roten Planeten kommt es zu Komplikationen und Gardners Mutter stirbt. Elliot ist der erste Mensch, der auf dem Mars geboren wird, niemand weiß, ob er auf der Erde überleben würde: Und so bleibt der Junge auf dem Mars.
Als Teenager beginnt er sich Fragen über seinen Vater und seinen Herkunftsplaneten zu stellen. Online chattet er mit einem Mädchen namens Tulsa (Britt Robertson) aus Colorado. Die beiden nähern sich an, und es zieht Gardner zu ihr. Auf dem blauen Planeten angekommen fühlt er sich jedoch wie ein Forschungsobjekt. Er flieht mit dem einzigen Menschen, den er auf der Erde kennt: Tulsa. Ein spannender Roadtrip beginnt.
Science-Fiction kann vieles sein und mehrere Subgenres annehmen. Hier handelt es sich um eine intergalaktische Teenagerromanze. Der britische Regisseur Peter Chelsom ­(„Funny Bones“, „Hectors Reise“) beweist erneut, dass er ein Händchen für große Gefühle und einen leichten Hang zum Kitsch hat. Doch weist seine Geschichte auch viele ­komische Momente auf, etwa wenn Gardner ­versucht, sich auf der Erde zurecht zu ­finden.

The Space Between Us (OT) USA 2016, 121 Min., R: Peter Chelsom, D: Asa Butterfield, Britt Robertson, Gary Oldman,
Carla Gugino, Start: 9.2

Bewertungspunkte2

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