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„Der deutsche Freund“ im Kino

Der deutsche Freund

In Buenos Aires wächst die deutsch-jüdische Sulamit in der Nachbarschaft geflohener Nazis auf. Aus der Freundschaft zu deren Sohn Friedrich wird Liebe. Doch als er entdeckt, dass sein Vater ein SS-Obersturmbannführer war, beginnt seine lebenslange Revolte. Sie führt zum Studium nach Frankfurt, in APO-Kreise, in den bewaffneten Kampf in Argentinien, ins Gefängnis in Patagonien. Sulamit stolpert hinterher und versucht sich dabei selbst zu finden. Ihr spannendes, auch autobiografisches Thema zerstört Regisseurin Jeanine Meerapfel durch eine didaktisch überkorrekte Regiearbeit.

Text: Cristina Moles Kaupp

Foto: Neue Visionen

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Der deutsche Freund“ im Kino in Berlin

Der deutsche Freund, Deutschland/Argentinien 2012; Regie: Jeanine Meerapfel; Darsteller: Celeste Cid (Sulamit Löwenstein), Max Riemelt (Friedrich Burg), Benjamin Sadler (Michael Tendler); 104 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 1. November

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