Kino & Stream

„Der Farbfilm marschiert“

Für die Nationalsozialisten war der Farbfilm ein Prestigeprojekt, mit dem man den Amerikanern ihre unbestrittene Führung auf dem Weltmarkt streitig machen wollte. Neben den ab 1941 im Agfa-Umkehrverfahren gedrehten Spielfilmen (wie „Münchhausen“ und „Kolberg“) enstanden aber auch in früherer Zeit eine ganze Reihe von Kurzfilmen – von offener Propaganda bis hin zu Trick- und Kulturfilmen. Im Zeughauskino stellt der Filmhistoriker Dirk Alt jetzt sein Buch „Der Farbfilm marschiert“ vor, in dem er den Verquickungen von Technik und Ideologie nachgeht. Ein Kurzfilmprogramm ergänzt den Abend.

Text: Lars Penning

Foto: Dirk Alt

Der Farbfilm marschiert – Frühe Farbfilmverfahren und NS-Propaganda 1933–1945?, Buchpräsentation und Kurzfilmprogramm im Zeughauskino, www.dhm.de/kino/, Do 17.10., 20 Uhr

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