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„Der Himmel hat vier Ecken“ im Kino

Der Himmel hat vier Ecken

Im Hinterhof des Hamburger Backsteinmietshauses ist der Himmel nur als viereckiger Ausschnitt zu sehen. Nur widerwillig ist der junge Joschi mit seinem geschiedenen Vater hierher gezogen. In der Enge dieser Nachbarschaft entwirft Klaus Wirbitzky einen Mikrokosmos für seinen Jugendfilm, der mit Themen und Problemen nur so vollgestopft ist: Es geht um (noch unerfüllte) Träume, auf die Probe gestellte Freundschaft, Scheidung, Migranten, Erwachsenwerden, die erste Liebe, Boxen und Ballett, und mittendrin taucht auf der Leinwand des ansässigen Kinos Udo Kier in einer Referenz an Warhols „Dracula“ auf. Weniger wäre da vielleicht mehr gewesen.

Text: Sascha Rettig

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Der Himmel hat vier Ecken“ im Kino in Berlin

Der Himmel hat vier Ecken, Deutschland 2010; Regie: Klaus Wirbitzky; Darsteller: Moritz Jahn (Joschi), Susianna Kentikian (Tatjana), Udo Kier (Graf Karpatovicz); 95 Minuten; FSK 6

Kinostart: 21. April

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