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„Der Iran Job“ im Kino

Der_Iran_Job_01_c_RealFictionFilmverleihDer iranische Basketball-Club A.S. Shiraz hat keine allzu ruhmreiche Geschichte. Das Team aus der Provinz begann erst auf sich aufmerksam zu machen, nachdem dort ein amerikanischer Legionär zu spielen begonnen hatte: Kevin Sheppard wurde zu einer Kultfigur und geriet in den Jahren, in denen George W. Bush den Iran zur „Achse des Bösen“ zählte, auch zwischen die politischen Fronten. Im Dokumentarfilm „The Iran Job“ von Till Schauder geht es aber um einen anderen Begriff von Politik. Ihn interessiert, wie Sheppard den Alltag im Iran wahrnimmt, vor allem auch durch seine Bekanntschaft mit drei jungen Frauen. Parallel erzählt Schauder vom sportlichen Saisonverlauf bei A.S. Shiraz, und so entsteht eine nicht allzu tiefschürfende, aber zumeist interessante Reportage aus einem Land, in dem die private Lebenssphäre in der Regel nicht leicht zugänglich ist.

Text: Bert Rebhandl

Foto:Real Fiction Filmverleih

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Der Iran Job“ im Kino in Berlin 

The Iran Job USA/Deutschland 2012; Regie: Till Schauder; 90 Minuten; FSK k.A.; Kinostart: 21. Februar

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