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„Der Verdingbub“ im Kino

Der Verdingbub

Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Waisen und Kinder allein erziehender, minderbemittelter Mütter in der Schweiz als unbezahlte Arbeitskräfte an Landwirte vermittelt, die von den Kantonbehörden Kostgeld kassierten. Ein selbst am Rande des Existenzminimums lebender, trunksüchtiger Bergbauer und seine verbitterte Frau behandeln den „Verdingbub“ Max wie einen Leibeigenen. Ihre entbehrungsreichen persönlichen Lebensumstände und Enttäuschungen haben sie hartherzig gemacht. Trost und Hoffnung findet der talentierte Musiker Max beim Ziehharmonikaspiel, seine Schicksalsgenossin Berteli­ findet ein tragisches Ende.

Text: Ralph Umard

Foto: 2012 Ascot Elite Filmverleih GmbH

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Der Verdingbub“ im Kino in Berlin

Der Verdingbub, Schweiz/Deutschland 2011; Regie: Markus Imboden; Darsteller: Max Hubacher (Max), Katja Riemann (Bösigerin), Stefan Kurt (Bösiger); 107 Minuten; FSK 12

Kinostart: 25. Oktober

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