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Der versiegelte Brief des ?Soldaten Döblin

Der versiegelte Brief des ?Soldaten Döblin

Alfred Döblin, Verfasser des Romans „Berlin Alexanderplatz“, hatte einen Sohn namens Wolfgang, der im Exil zum französischen Staatsbürger wurde und dementsprechend auf dieser Seite mobilisiert wurde, als Deutschland 1940 das Land überfiel. Angesichts der verheerenden Niederlage und der Gefahr, dem Feind in die Hände zu fallen, nahm Wolfgang Döblin sich das Leben. Er wurde nur 25 Jahre alt.Jürgen Ellinghaus und Hubert Ferry gehen bei ihrem Film „Der versiegelte Brief des Soldaten Döblin“ von dem Material aus, das von Wolfgang Döblin erst 1980 in einem versiegelten Umschlag entdeckt wurde. Noch im Krieg arbeitete der junge Mann an höchst originellen Theorien des Zufalls und der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Bei einer Veranstaltung im Lichtblick-Kino wird Jürgen Ellinghaus den Film, den man auch auf dem VOD-Portal ?„realeyz“ finden kann, präsentieren.                 

Text:
Bert Rebhandl

Lichtblick-Kino, Mi 10.2., 18.30 Uhr, in Anwesenheit von Jürgen Ellinghaus

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