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„Detour“ im Kino

DetourWer sich in ländlichen Gegenden von Einheimischen überreden lässt, die Hauptstraße zu verlassen, hat wohl noch nie einen Horrorfilm gesehen. Lina und Martin haben den Kofferraum voller Schnaps, im Nachbarland preiswert erworben, das sorgt von Anfang an für eine gewisse Nervosität. Aber um die Schmuggelware geht es nicht, schon eher um die Überwachungskameras, die überall versteckt sind. Aber auch das ist nur das Vorspiel zu etwas, was man durchaus als ‚torture porn‘ einstufen kann. Insgesamt aber arbeitet „Detour“ eher wie ein klassischer Horrorfilm, der eine Atmosphäre durchgehender Bedrohung erzeugt. Solide, aber auch vorhersehbar.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Annehmbar

Detour Norwegen 2009; R: Severin Eskeland; Darsteller: Marte Cristensen (Lina), Sondre Krogtoft Larsen (Martin), Jens Hultйn  (Gunnar); 74 Minuten; FSK 16

Kinostart: 19. Mai

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