Kino & Stream

Deutscher Kinomarkt im Aufwärtstrend

Ziemlich beste Freunde

Bis einschließlich 25. März wurden laut Rentrak in den deutschen Kinos im ersten Quartal 235,5 Mio. Euro umgesetzt und 31,9 Mio. Kinotickets verkauft. Im vergangenen Jahr waren es im vergleichbaren Zeitraum 224,9 Mio. Euro Umsatz und 30,8 Mio. Besucher gewesen. Das bedeutet nach Einspiel ein Plus von etwa fünf Prozent und nach Besuchern ein Plus von etwa vier Prozent. Allerdings liegt das Kinoergebnis trotz dieser erfreulichen Zahlen immer noch hinter dem ersten Quartal des Jahres 2010 (251,1 Mio. Umsatz; 33,2 Mio. Besucher), aber immerhin auch deutlich vor 2009, als zum gleichen Zeitpunkt nur 218,8 Mio. Euro umgesetzt waren (bei nahezu identischen Ticketverkäufen).
Selbstverständlich ist das gute Abschneiden der Performance vor allem eines Filmes geschuldet, dessen Erfolgslauf in dieser Form ganz gewiss nicht absehbar war: Allein „Ziemlich beste Freunde“ (Szenenfoto) lockte im ersten Quartal bislang 7,1 Mio. Zuschauer an; mehr als eine Mio. Besucher im Jahr 2012 können die 2011-Starts „Der gestiefelte Kater“, „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ und „Rubbeldiekatz“ vermelden. Detlev Bucks Komödie ist damit gegenwärtig auch der erfolgreichste deutsche Titel des Jahres. Keinem Kinostart in diesem Jahr außer „Ziemlich beste Freunde“ ist es bislang gelungen, mehr als eine Mio. Besucher anzulocken. Allerdings sind die unlängst angelaufenen „Türkisch für Anfänger“ und „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ auf dem besten Weg, diesen Missstand zu beheben.

Quelle: Blickpunkt:Film

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