Animationsfilm

„Die Biene Maja – Die Honigspiele“ im Kino

Die vorlaute Titelheldin setzt durch einen Eklat am Kaiserinnenhof in Summtropolis den gesamten Honigvorrat ihres Bienenstocks zuhause aufs Spiel

Universum

Nach der Veröffentlichung des Kinderbuch-Bestsellers „Die ­Biene Maja und ihre Abenteuer“ von Waldemar Bonsels 1912 war das Märchen erstmals 1926 im Kino zu sehen, es folgten diverse animierte TV-Abenteuer der ­kessen Biene. Nachdem „Die ­Biene Maja – Der Kinofilm“ (2014) eher lahm wirkte, ist dieser Film nun rundum gelungen, auch dank der witzigen Charakterzeichnung der Figuren. Gleich zu Beginn gibt es einen rasanten Wettflug mit Libellen (bei dem wohl das „Pod“-Rennen aus „Star Wars“ Pate stand). Das folgende Geschehen ist in knallbunten, prächtigen Bildern mit pointierten Dialogen fesselnd in Szene gesetzt, klasse auch der Orchester-Soundtrack.
Die vorlaute Titelheldin setzt durch einen Eklat am Kaiserinnenhof in Summtropolis den gesamten Honigvorrat ihres Bienenstocks zuhause aufs Spiel. Es kommt zum verbissenen Wettstreit innerhalb der Honigspiele zwischen Maja mit ihrem Sidekick Willi und einem Team von Misfits gegen die verschlagene Tochter des Turnierleiters. Es geht um Teamgeist und darum, dass auch vermeintliche Loser schlummernde Talente haben.

Die Biene Maja – Die Honigspiele D 2018, 85 Min., R: Alexs Stadermann, Noel Cleary, Start: 1.3.

Mehr über Cookies erfahren