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„Die Chroniken von Narnia 3“ im Kino

Die Chroniken von Narnia 3

Teil 3 wird, so lässt der Schluss sowie die neu eingeführte Figur des altklugen, „ungläubigen“ Cousins Eustachius ahnen, nicht der letzte sein. Es dauert hier nicht lang, bis Edmund und Lucy – gewöhnliche Kinder in Englands tristem Kriegsalltag, Majestäten dagegen in Narnia – wieder ins Parallelreich berufen werden. An der Seite des noblen Prinzen Caspian muss die zerrüttete Ordnung des gelobten Landes wiederhergestellt und eine dunkle Macht auf einer Insel besiegt werden. Statt in einer Schneewelt wie in Teil 1 spielt das Ganze folglich auf hoher See, samt Felslandschaften, Grotten und Sandstränden. Der Film malt seine ozeanische Bildwelt großartig aus, punktet selbst bei oft gesehenen Kinogeschöpfen wie Drachen und Seeungeheuer. Die christliche Heilsgeschichte als Narnia-Subtext ist gewohnt präsent. „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ verbirgt dies keineswegs und kommt so, pünktlich zum Familienfest, zu einigen grandios pathetischen Szenen. Die 3-D-Effekte sind bei alledem allerdings nicht der Rede Wert.

Text: Ulrike Rechel

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Die Chroniken von Narnia 3“ im Kino in Berlin

Die Chroniken von Narnia 3 (The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader), Großbritannien/USA 2010; Regie: Michael Apted; Darsteller: Ben Barnes (Prinz Caspian), Skandar Keynes (Edmund Pevensie), Georgie Henley (Lucy Pevensie); 115 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 16. Dezember

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