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Die ersten Bären sind vergeben

Please Say SomethingDavid O’Reilly heißt der erste Gewinner der diesjährigen Berlinale. Der Ire bekommt für seinen Kurzfilm „Please Say Something“ den Goldenen Bären in der Sektion Berlinale Shorts. In der Begründung der inter- nationalen Jury heißt es: „Der Film löst viele Gefühle aus und hat uns nicht losgelassen, durch seine sehr menschliche Sicht der Dinge. Die Charaktere geben gleichermaßen Anlass zum Lachen und traurig sein.“
Die Kurzfilmjury vergab am Mittwoch jedoch nicht nur den goldenen Bären, sondern auch weitere Preise.

Silberner Bär: „Jade“ von Daniel Elliott (Großbritannien)
Die Jury war beeindruckt von dem individuellen Drama der jungen Frau und der konzentrierten Form des Films. Die einfühlsame Geschichte hat uns von Anfang bis Ende gefangen genommen.

DAAD Kurzfilmpreis: „The Illusion“ von Susana Barriga (Kuba)
Es werden städtische Nicht-Orte statt Bildern gezeigt. Mutig stellt sich dieser Film der unwiederbringlichen Vergangenheit. Eine sehr persönliche Form von Kino, der es gelingt eine autobiographische Landschaft des Verlusts zu zeichnen.

Berlinale Short Film Nominee for the European Film Awards 2009: „Die Leiden des Herrn Karpf. Der Geburtstag“ von Lola Randl (Deutschland)
Dokument oder Fiktion – es spielt keine Rolle. Die Darstellung ist zugleich intelligent und schlicht. Der Film handelt von individuellen Problemen, die eine künstlerische Form annehmen.

Besondere Erwähnung fanden die Filme „VU“ von Leila Albayaty „contre-jour“ von Christoph Girardet und Matthias Müller.

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