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„Die fantastische Welt von Oz“ im Kino

Die fantastische Welt von Oz

Ein frivoler Jahrmarktszauberer wird durch einen Tornado in die Fabelwelt Oz gewirbelt, wo er sich mit echten Hexen messen muss, dabei Verantwortungsgefühl entwickelt und wahre Liebe kennenlernt. Kein Remake des Klassikers „Der Zauberer von Oz“ mit Blechmann und Gesang, sondern ein mittels moderner Computertechnik generierter Märchenfilm mit Motiven und Figuren aus den zwischen 1900 und 1920 erschienenen Kinderbüchern von L. Frank Braun.
Wichtigster Kreativpartner von Regisseur Raimi war Produktionsdesigner Robert Stromberg (Oscars für „Avatar“ und „Alice im Wunderland“). Die prächtig kostümierten Schauspieler agieren in intensiv-farbigen, surrealen Szenenbildern wie aus einem LSD-Trip und haben es mit Fantasiegeschöpfen wie einem beflissenen Affen mit Flügeln oder einem liebreizenden Porzellanmädchen zu tun. Rasende virtuelle Kameraflüge durch bizarre Felslandschaften und himmlische Gefilde vermitteln das Gefühl einer Achterbahnfahrt, und die 3D-Effekte sind so wirkungsvoll, dass man sich unwillkürlich wegduckt, wenn einem Paviane oder Speere direkt ins Gesicht zu fliegen scheinen.

Text: Ralph Umard

Foto: Disney Enterprises, Inc.

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Die fantastische Welt von Oz“ im Kino in Berlin

Die fantastische Welt von Oz (Oz – The Great and The Powerful), USA 2013; Regie: Sam Raimi; Darsteller: James Franco (Oz), Mila Kunis (Theodora), Rachel Weisz (Evanora); 127 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 7. März

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