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Die Filme von Terrence Malick im Arsenal

The New World

Wenn demnächst der neue Film von Terrence Malick in Deutschland anläuft, dann taucht da auch ein Wort auf, das programmatisch über dem Gesamtwerk dieses legendär zurückgezogenen Regiekünstlers stehen könnte: „To the Wonder“, so lautet der Titel. Nicht nur das Wunder steckt da drin, sondern auch das Staunen, mit dem bekanntlich alle Philosophie beginnt, und die Fragen, die sich daraus ergeben, dass etwas ist und nicht vielmehr nichts. Sechs Filme gibt es von Malick, zwischen „Badlands“ (1973) und „To the Wonder“ liegen fast 40 Jahre, in denen er sich aus dem New Hollywood heraus auf einen ganz eigenen, man könnte durchaus zu Recht sagen: esoterischen Pfad begeben hat, mit einer wagnerianisch neu ansetzenden Kolonialgeschichte Amerikas („The New World“, Bild), einem mit einem Paradiesmythos gekreuzten Kriegsfilm („The Thin Red Line“) oder einem kosmologischen Familienfilm („The Tree of Life“).

Text: Bert Rebhandl

Foto: Merie Weismiller / New Line Cinema

Die Filme von Terrence Malick, So 12.5. bis Do 30.5., Arsenal

Am So 12.5., 19.30 Uhr: Präsentation des Buches „Terrence Malick“ (Schüren Verlag 2013) von Dominik Kamalzadeh und Michael Pekler

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