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Die Filmfestspiele in Cannes

Halt auf freier Strecke

Andreas Dresen wird bis zur letzten Minute an der Feinabstimmung seines Films „Halt auf freier Strecke“ (Szenenfoto) arbeiten – die Kopie wird er voraussichtlich selbst in seinem Gepäck nach Cannes bringen – zur Premiere in „Un Certain Regard“, der zweiten Hauptreihe des Festivals.
„Halt auf freier Strecke“ wird dort am Sonntag, den 15.5., zum ersten Mal gezeigt. Die Berliner Produktion, die von einem Familienvater (Milan Peschl) erzählt, der an einem lebensbedroh­lichen Hirntumor erkrankt, und vom Umgang seiner Angehörigen mit seiner Krankheit, ist der einzige deutsche Beitrag im prestigereichen Hauptprogramm von Cannes. Präsident der „Un Certain Regard“-Jury, die eigene Preise vergibt, ist der Regisseur Emir Kusturica.
In der Nebenreihe „Quinzaine des Realisateurs“, die der französische Regieverband organsiert, ist Berlin in der Gestalt von Lars Eidinger vertreten. Eidinger spielt in „Code Blue“ von Urszula Antoniak, die von einer Krankenschwester erzählt, deren Fürsorge für ihre Patienten extreme Züge annimmt. Internationale Konkurrenten um die Aufmerksamkeit der Kritiker, Rechtehändler und Verleiher sind in diesem Jahr u.a. Terrence Malick, Lars von Trier, Aki Kaurismäki, Nanni Moretti, Gus Van Sant, Gore Verbinski und Jodie Foster.

Filmfestspiele Cannes, 11.–22. Mai

Aktuelle Berichte und Festival­eindrücke von tip-Film­redakteur Robert Weixlbaumer finden Sie in den nächsten Tagen hier auf unserer Seite.

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