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Die Gewinner der Venedig-Nebensektionen

CogunlukQuer durch alle Sektionen prämiert die Mostra internazionale d’arte cinematografica den besten Nachwuchsfilm mit dem mit 100.000 Euro dotierten Luigi de Laurentiis Preis. Die Jury, der in diesem Jahr Fatih Akin vorstand, vergab den „Zukunftslöwe“ an „Cogunluk“ (Majority/Foto) von Seren Yüce aus der Türkei. Der Film lief in der Sektion Giornate degli Autori.
In der offiziellen Nebensektion Orizzonti wurde „Verano de Goliat“ des in Toronto lebenden Nicolбs Pereda als bester Spielfilm prämiert, ein in einem verschlafenen mexikanischen Dorf angesiedeltes Drama. Einen Spezialpreis verlieh die Jury der Doku „The Forgotten Space“ von Noël Burch und Allan Sekula (Niederlande, Österreich), die Container bei ihrer Reise um die Welt begleitet haben. Als Kurz- bzw. mittellange Filme wurden „Coming Attractions“ von Peter Tscherkassky (Österreich) und „Tse“ (Out) von Roee Rose (Israel) prämiert. Der deutsche Beitrag „The External World“ von David Oreilly – ein Animationsfilm – wurde von der Jury für den Kurzfilmpreis des Europäischen Filmpreis nominiert.
In der Settimana della crittica, seit 25 Jahren fester Bestandteil der Mostra, wurde Pernilla August für ihr Regiedebüt „Svinalängorna“ („Beyond“) mit dem Publikumspreis prämiert. Die renommierte schwedische Schauspielerin, die u.a. für Ingmar Bergman und ihren Mann Bille August vor der Kamera stand, hat im Alter von 52 Jahren erstmals auf dem Regiestuhl Platz genommen und ein emotionales Mutter-Tochter-Drama gedreht.
Die FIPRESCI-Jury vergab ihre Preise an Alexei Fedorchenkos „Silent Souls“ (im Wettbewerb) sowie an die Doku „El Sicario“ (Room 164) von Gianfranco Rosi aus Italien (Orizzonti-Sektion).

Quelle: Blickpunkt:Film

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