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Komödie 

„Die glitzernden Garnelen“ ­wollen zu den Gay Games

Nach „Swimming with Men“ und „Ein Becken voller Männer“ nun also ein schwules Wasserball-Team, das sich trotz offensichtlicher sportlicher wie disziplinarischer Mängel in den Kopf gesetzt hat, an den Gay Games in Kroatien teilzunehmen

Die glitzernden Garnelen, Foto: CJC

Ordentlich aufgescheucht wird der wild zusammengewürfelte Haufen, als sie sich mit einem ausgemachten Hetero als Trainer abfinden sollen: Matthias, der sich im Fernsehen homophob geäußert hat, muss das schwule Team zur Strafe trainieren und zum Wettkampf nach Kroatien begleiten, sonst fliegt er aus der Nationalmannschaft.

Aus dem Aufeinanderprallen und den gegenseitigen Vorurteilen schlägt der Film seine Funken, und natürlich lernen sich die beiden Lager erst zu respektieren und schließlich auch zu schätzen. Das durchaus derbe Treiben von Jean, Cédric, Alex, Joel, Xavier, Fred und Vincent untereinander und Matthias gegenüber wird zu einem regenbogenfarbenen, beinahe familientauglich menschelnden Roadmovie. Schlussendlich ist die Mission „Respekt für alle in einer pluralistischen Gesellschaft“ erfolgreich abgeschlossen. Ein recht harmloser, aber anrührender und oft sehr witziger Film.

Die glitzernden Garnelen F 2019, 100 Min., R: Cédric Le Gallo, Maxime Govare, D: Nicolas Gob, Alban Lenoir, Michaël Abiteboul, Start: 5.12.

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