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Animations-Kinderfilm

„Die Häschenschule – Auf der Jagd nach dem ­Goldenen Ei“ im Kino

Der Kinderbuchklassiker von 1924 bietet eine überholte Pädagogik, bei der Hasenschülern auch mal die Löffel langgezogen werden. Umso überraschender, was Ute von Münchow-Pohl aus dem Stoff gemacht hat.

Foto: Universum

Max, ein lässiger Großstadthase, landet im Wald in der Osterhasenschule. Hier halten sich die Schüler stets an die Regeln der Lehrer. All das findet Max öde, doch die Flucht durch den Wald scheitert am Treiben einer Fuchsbande, die es obendrein noch auf das geheimnisvolle Goldene Ei abgesehen hat. Denn das gibt den Langohren das Recht, Menschen an Ostern zu beglücken.
Dass Max und die Häschenschüler sich zusammenraufen, ist absehbar. Dass die Moral dennoch nicht plakativ daherkommt, liegt an vielen hübschen Details, tollen Sprechern (herrlich: Jule Böwe als launische Fuchs-Mutter) und schlau ausgedachten Nebenfiguren. So ist die Lehrerin Madame Hermine eine von östlicher Philosophie beeinflusste Pädagogin, die sich auch auf Martial-Arts-reife Flugeinlagen versteht. Mit ihren Weisheiten kommt auch Max klar: „Lerne die Regel, damit du weißt, wann du sie brechen musst.“

Die Häschenschule: Jagd nach dem goldenen Ei D 2016, 76 Min., R: Ute von Münchow-Pohl, Start: 16.3.

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