Kino & Stream

Die Indie-Film-Szene trauert: Bingham Ray gestorben

Bingham Ray

1991 hatte Ray zusammen mit Jeff Lipsky October Films gegründet, das sich bis zu seinem Verkauf an USA Networks 1999 zu einem der führenden Indie-Verleiher entwickelte. Zu Filmen im Portfolio von October Films zählten u.a. Mike Leighs „Lügen und Geheimnisse“, Lars von Triers „Breaking the Waves“ und David Lynchs „Lost Highway“. 2001 wurde Bingham Ray zum Präsidenten von United Artists ernannt, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2004 an Filmen wie Michael Moores Oscar-prämierte Doku „Bowling for Columbine“, Terry Georges „Hotel Ruanda“ und Terry Zwigoffs „Ghost World“ beteiligt war. Bei Sidney Kimmel Entertainment, wo er 2007 anheuerte, war Bingham Ray für die Marketing- und Verleihkampagnen von Filmen wie Frank Oz‘ „Sterben für Anfänger“, Kasi Lemmons‘ „Talk to Me“, Craig Gillespies „Lars und die Frauen“ und Charlie Kaufmans „Synecdoche, New York“ verantwortlich gewesen. Zuletzt wurde Bingham Ray im November vergangenen Jahres zum Executive Director der San Francisco Film Society, die das San Francisco International Film Festival veranstaltet, ernannt.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Michael Rauner / San Francisco Film Society

Mehr über Cookies erfahren