Kriegsepos

„Die irre Heldentour des Billy Lynn“ im Kino

Foto: 2016 Sony Pictures
Foto: 2016 Sony Pictures

Bei einem Feuergefecht im Irak schafft ein 19-jähriger US-Soldat seinen verwundeten Truppführer aus der Schusslinie. Dafür wird er bei einer gigantischen TV-Show zum Helden hochgejubelt. Rückblenden zeigen dann den tatsächlichen Hergang seines bejubelten Kampfeinsatzes.
Regisseur Ang Lee entwirft eine Reihe starker Szenen, die sich aber nicht zu einem dramaturgisch Ganzen fügen wollen. Die Wechsel zwischen Show-Trubel, Kriegsschauplatz und nachdenklichen Momenten wirken verworren. Und während Joe Alwyn seiner Rolle als ein mit widersprüchlichen Gefühlen ringender Titelheld gerecht wird, enttäuschen Stars wie Steve Martin oder Chris Tucker. US-Kultur­kritik, Mediensatire, Irakkrieg, Beziehungs­drama, Coming of Age: zu viel, was Ang Lee sich hier vorgenommen hat.

Die irre Heldentour des Billy Lynn USA 2016, 112 Min., R: Ang Lee, D: Joe Alwyn, Kristen Stewart, Vin Diesel, Chris Tucker, Start: 2.2.

Bewertungspunkte4

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