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Die neue Nummer eins: „Alice im Wunderland“

Elf Wochen beherrschte „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ die deutschen Kinocharts. Nun wird der 3D-König von der 3D-Königin abgelöst: „Alice im Wunderland“ übernahm die Chartspitze nach Besuchern und nach Umsatz, nachdem am vergangenen Wochenende „Shutter Island“ nur nach Besucherzahlen die Nase vorn hatte. Tim Burtons Fantasymärchen mit Johnny Depp wurde in 450 Kinos gestartet, knapp die Hälfte davon spielt ihn in 3D. Es kam auf etwa 540.000 Besucher und hatte damit den besten Start eines 2010 gestarteten Films bislang, konnte aber nicht das Startergebnis von „Avatar“ toppen. Aber es war der mit weitem Abstand beste Start einer Burton/Depp-Zusammenarbeit. Außerdem sicherte sich „Alice im Wunderland“ einen Bogey für mehr als 1.000 Besucher pro Kopie am Startwochenende sowie mehr als 1.000 Besucher pro 3D-Kopie am Startwochenende.
Platz zwei ging nach Besuchern an „Shutter Island“ mit 230.000 Zuschauern. Dahinter folgt sofort den nach Umsatzzahlen natürlich deutlich stärkere „Avatar“, der nach 210.000 Kinogängern am Wochenende kurz vor dem Überschreiten der Zehn-Mio.-Besucher-Marke steht – als erster Film seit „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ vor sechs Jahren. Auf Platz vier meldet sich „Männer, die auf Ziegen starren“, der mit 170.000 Besuchern in 302 Kinos einen guten Start erwischte. „Unsere Ozeane“ beschließt die Top fünf mit 75.000 Zuschauern.
„Hier kommt Lola!“ hatte in 460 Kinos mit 65.000 Besuchern einen nicht unbedingt zufrieden stellenden Start. Kein weiterer der zahlreichen Neustarts kam unter die ersten 20, darunter immerhin der in 180 Kinos gestartete „Henri 4“ sowie „Boxhagener Platz“, zwei deutsche Produktionen, die auf der Berlinale ihre Premiere gefeiert hatten.

Quelle: Blickpunkt:Film

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