Neuverfilmung

„Die Schöne und das Biest“ im Kino

Bei Disney ist man bei einem weiteren Animations-Klassiker angelangt, der als Realverfilmung neu aufgelegt wird

Foto: 2016 Disney Enterprises Inc. All Rights Reserved

Von viel Action zum Showdown abgesehen hält sich Regisseur Bill Condon („Mr. Holmes“) an die Vorlage von 1992.
Um ihren Vater zu retten, gerät Belle (Emma Watson) in die Hände des Biests (Dan Stevens), das in Wirklichkeit ein hübscher Prinz ist, den nur wahre Liebe von seinem Fluch befreien kann. Ebenfalls übernommen (und um Neues ergänzt) wurden die Songs von damals, denn auch in der Neufassung ist dies mindestens so sehr Märchen wie Musical. Knallbunt und kitschig muss man es schon mögen, um Condons Film etwas abzugewinnen. Gerade in den musikalischen Momenten kann er punkten, etwa mit einer furios-komischen Wirtshausnummer. Der belebte Hausrat – von der Teekanne über den Kerzenständer bis zur Kommode – stammt aus dem Computer, in der Originalfassung gesprochen von Stars wie Emma Thompson, Ian McKellen und Ewan McGregor.
Etwas wirklich Neues vermag Condon der ­Geschichte kaum abgewinnen. Ein bisschen Feminismus und ein wenig Homoerotik wirken eher kalkuliert, und nicht nur in der aufblühenden Liebe zwischen Belle und dem Biest ­erreicht der Film nie den Charme der Vorlage.

Beauty and the Beast (OT) USA 2016, 130 Min., R: Bill Condon, D: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Kevin Kline, Josh Gad, Ewan McGregor, Start: 16.3.

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