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„Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab“ im Kino

Die Stooges -Drei Vollpfosten drehen ab

Mit Filmen, die stets am Rande des sogenannten guten Geschmacks operieren, haben sich Peter und Bobby Farrelly einen Namen gemacht. Doch das war nicht immer so originell wie Cameron Diaz‘ Haargel in „Verrückt nach Mary“ und wirkte zuletzt in „Eine Woche ohne Regeln“ eher wie ein gestreckter Herrenwitz.
Demgegenüber ist ihr jüngstes Werk geradezu familientauglich und angenehm altmodisch, denn der derbe Humor des hierzulande wenig bekannten Komikertrios The Three Stooges, das sich in nicht weniger als 190 Kurzfilmen zwischen 1934 und 1959 gegenseitig mit Schlägen auf den Kopf malträtierte, wird durch eine sentimentale Geschichte um die Rettung eines Waisenhauses und ein absurdes Mordkomplott konterkariert. Ob diese Hommage dem Trio eine neue Beliebtheit jenseits von DVD-Veröffentlichungen bescheren wird, darf bezweifelt werden, doch immerhin ähneln die drei unbekannten Hauptdarsteller ihren Vorbildern nicht nur äußerlich, sondern bringen auch eine ansteckende Spielfreude mit.

Text: Frank Arnold

Foto: 2012 Twentieth Century Fox

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab“ im Kino in Berlin

Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab (The Three Stooges), USA 2012; Regie: Bobby und Peter Farrelly; Darsteller: Chris Diamantopoulos (Moe), Sean Patrick Hayes (Larry), Will Sasso (Curly); 93 Minuten; FSK 12

Kinostart: 11. Oktober 

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