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„Die vier Enden der Stadt“ im Babylon Mitte

Die vier Enden der StadtBerlin ist eine Streusiedlung im märkischen Sand. Das Hauptstadtgefühl verliert sich zu den Rändern hin. Sven Boeck wurde 1965 im Osten der Stadt geboren, aus seinen zum Teil sehr persönlichen Erinnerungen und aus prägnanten Aufnahmen hat er den tollen Film „Die vier Enden der Stadt“ gestaltet, der in jeder Hinsicht Querverbindungen zieht – historische, impressionistische, literarische, autobiografische Momente ausgehend von dem Bahnhof Wuhlheide, von dem aus sich ein Koordinatennetz ergibt, in dem Boeck die Stadt Berlin als (wiedervereinigte) Insel neu entdeckt.

Die vier Enden der Stadt (Deutschland 2010, Regie: Sven Boeck), Do 12.8., 21.30 Uhr, Babylon Mitte, im Rahmen der Reihe „Neuer deutscher Film“

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