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„Die Wahrheit der Lüge“ im Kino

Die Wahrheit der Lüge

Ein Schriftsteller hält zur kreativen Inspiration zwei Frauen in einer Lagerhalle gefangen und unterzieht sie diversen Foltern – von Überwachung bis Fessel am Pranger. Soweit die Grundaufstellung des neuen Films von Indiefilmer Roland Reber und seiner Stammcrew aus Landsberg. Ein bisschen wie das Werk eines eingeschworenen Freundeszirkels sieht das Ergebnis auch aus mit seiner sehr spezifischen Ästhetik um S/M-Erotik und (Selbst-)Auslieferung sowie Rollenspielen mit Einsatz von Lack, Leder und Domina-Sprechweise. Verkuppelt mit Biker-Humor, Schlager-Chansons und Anleihen bei Folter-Exploitation а la „Saw“ ist „Die Wahrheit der Lüge“ im Trash-Segment zuhause.

Text: Ulrike Rechel

Foto: WTP International

tip-Bewertung: Uninteressant

Die Wahrheit der Lüge, Deutschland 2011; R: Roland Reber; Darsteller: Christoph Baumann (Der Autor), Marina Anna Eich (Die Mutige); 98 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 29. März

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