Psychoschocker

„Don’t Breathe“ im Kino

Grausen im Keller: „Don’t Breathe“ zeigt einen wehrhaften Blinden

Foto: Sony Pictures

Ein räuberisches Trio bekommt einen Tipp über viel Bargeld im Haus eines Blinden. Dessen Hütte liegt in einem total heruntergekommenen Viertel von Detroit. Kaum sind Wortführer Money, dessen Freundin Rocky und der insgeheim in Rocky verknallte Alex ins Haus des Alten eingedrungen, stellt man fest: Es gleicht einer Festung. Als Ex-Soldat weiß der Besitzer, wie mit ungebetenem Besuch umzuspringen ist. Mal abgesehen vom draußen in der Einfahrt nicht ewig schlummernden Kampfhund verbirgt sich im Keller ein grausiges Geheimnis.
Unsere Sympathien wandern zwischen Rocky, Alex und dem Blinden hin und her – wobei wir von der Regie beständig schockierend neue Überraschungen vorgesetzt bekommen. Der aus Uruguay stammende Genrespezialist Fede Alvarez entpuppt sich als meisterhaft im Charakterisieren von in die Ecke gedrängten Figuren. ­Zudem weiß er durch gemächlichen Aufbau von nervenzerfetzenden Thrill-Situationen seine Katz- und Maus-Spielchen zum schweißtreibenden Hochspannungskino hochzukitzeln. Nichts für zart­besaitete ­Kinogänger.

Don’t Breathe USA 2016, 88 min., R: Fede Alvarez, D: Jane Levy, Dylan Minnette, Daniel Zovatto, Stephen Lang. Start: 8.9.

Bewertungspunkte2

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