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Douglas Sirk im Zeughauskino

written on the wind

Seinen Zeitgenossen galten die Melodramen, die Douglas Sirk in den 1950er-Jahren für Universal drehte, als „Weepies“: tränensusige Trivialfilme für ein weibliches Publikum. Dass Filme wie und „All that Heaven Allows“  tatsächlich einen besonders scharfen und bösen Blick auf die amerikanische Gesellschaft werfen, erkannte man erst später: Heute gilt Sirk (der vor seiner Emigration in die USA als Detlef Sierck bereits in Deutschland Filme und Theater machte) als großer Klassiker.  Das Zeughauskino zeigt in einer umfassenden Retrospektive 38 seiner Regiearbeiten, darunter so wunderbare Werke wie die Komödie „Has Anybody Seen My Gal?“,  in der ein Millionär einer Durchschnittsfamilie zu viel Geld zukommen lässt – und anschließend zusehen muss, wie die Familienmitglieder zu arroganten Ekelpaketen mutieren.

All I Desire – Die Filme von Douglas Sirk Fr 8.7.– So 18.9., Zeughauskino, Unter den Linden 2, Mitte
www.dhm.de/zeughauskino

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