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„Dredd“ im Kino

UniversumFilmGmbIn dem Band „Mega City Blues“ massakriert er sogar den Weihnachtsmann. Solch groteske Gewaltdarstellungen sind als Realfilm kaum zu vermarkten und so erschien der futuristische Gesetzeshüter Judge Dredd bei seinem Kinodebüt 1995 vergleichsweise weichgezeichnet auf der Leinwand. Beim erneuten Versuch, Dredd als Kinoserienhelden zu lancieren, sorgen ein paar Splatterszenen für makabere Komik, ansonsten ist das Geschehen humorfrei, gradlinig und formal geschlossen in Szene gesetzt. Schauplatz ist eine 200 Stockwerke hohe Mietskaserne, der Held ein sinisterer Terminator ohne menschliches Antlitz, der einer Drogenproduzentin und ihrer Gangsterschar den Garaus macht.

Text: Ralph Umard

Foto:Universum Film GmbH

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Dredd“ im Kino in Berlin

Dredd Großbritannien 2012; Regie: Pete Travis; Darsteller: Karl Urban, Olivia Thirlby; 96 Minuten; FSK k.J.; Kinostart: 15. November 

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