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Drei Golden Globes für „Boyhood“

Boyhood

Mit drei Auszeichnungen (bestes Drama, Patricia Arquette als beste Nebendarstellerin und Richard Linklater als bester Regisseur) hat Kritikerliebling „Boyhood“ in der vergangenen Nacht die meisten Golden Globes erhalten.
Die Darstellerpreise in der Dramakategorie gingen an Julianne Moore („Still Alice“) und Eddie Redmayne für seine Rolle als Stephen Hawking in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“. Die Geschichte über das Verhältnis des Physikers zu seiner Frau wurde überdies für die beste Filmmusik ausgezeichnet. Ebenfalls zwei Globes gingen an „Birdman“: an Hauptdarsteller Michael Keaton für die beste männliche Hauptrolle in einer Komödie/einem Musical und für das Team um Alejandro Gonzales Inarritu für das beste Drehbuch eines Kinofilms. Als bester Nebendarsteller in einem Drama wurde J.K. Simmons – ebenfalls bereits mit zahlreichen Kritikerpreisen bedacht – für seine Rolle in „Whiplash“ ausgezeichnet.
Den Golden Globe in der Kategorie Beste Komödie/Musical erhielt „Grand Budapest Hotel“, der Darstellerinnenpreis ging in dieser Kategorie an Amy Adams für ihre Rolle in „Big Eyes“. Christoph Waltz, der für seine Rolle in der Geschichte der Künstlerin Margaret Keane ebenfalls nominiert war, ging leer aus; er musste sich Michael Keaton geschlagen geben. Als bester Animationsfilm wurde „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ mit dem Golden Globe ausgezeichnet, der Preis für den besten ausländischen Film ging an den russischen Beitrag „Leviathan“.

Alle Nominierungen und Preisträger im Überblick

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Martina Sowinski

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