Schmonzette

„Du neben mir“ im Kino

Girl Meets Boy – „Du neben mir“, wo denn auch sonst?

Warner/ Metro Goldwyn Mayer Pictures

Maddy lebt abgeschottet in einer luxuriösen Villa in L.A. Ihre Mutter, eine Medizinerin, hat bei ihr als Kleinkind einen Immundefekt diagnostiziert und sie in einer aseptischen Wohnung eingeschlossen, die sie seitdem nie verlassen durfte. Als im Nachbarhaus der hübsche Olly einzieht und ihr aus der Distanz Avancen macht, entbrennt das gerade 18 gewordene Mädchen in Liebe zu ihm. Per Internet und SMS kommen sich die Teenager näher und treffen sich heimlich.
Die auf ein Jugendbuch von Nicola Yoon basierende Liebesgeschichte einer Afroamerikanerin und ihres weißen Märchenprinzen ist unterlegt mit einem penetranten  Saccharin-Soundtrack. Bis zum Abwinken werden die sympathischen Gesichtszüge der Hauptdarstellerin in Großaufnahme präsentiert, eine echte Handlung gibt es ebenso wenig wie Spannung. Allenfalls pubertierende Mädchen mögen sich angesprochen fühlen. Urlaubsszenen aus Hawaii wirken wie aus der Touristik-Werbung. Und die verblüffenden Enthüllungen gegen Ende sind unfassbar abwegig.

Du neben mir USA 2017, 97 Min., R: Stella Meghie; D: Amandla Stenberg, Nick Robinson, Taylor Hickson, Start: 22.6.

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