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„Edge of Tomorrow“ im Kino

Edge of Tomorrow

Sie kommen aus den Weiten des Weltalls und erinnern vom Aussehen entfernt an die außerirdischen Kreaturen der „Alien“-Filme. Frankreich und Deutschland wurden von Ihnen bereits komplett verwüstet, England ist die letzte Bastion des Widerstands gegen die infernalische Invasion. Eine mit „Ironman“-artigen Kampfanzügen ausgerüstete Armee wird entsandt, um die Killer aus dem Kosmos zu liquidieren – ein Himmelfahrtskommando. Unbegreiflicherweise geraten ein US-Major und eine Elite-Fighterin dabei in eine Zeitschleife, die bewirkt, dass sie wieder und wieder in immer dieselbe Schlacht geschickt werden, dabei aus Fehlern lernen und die blitzschnell angreifenden Gegner vorausschauend immer besser abknallen können – da funktioniert der Film wie ein Videospiel, bei dem man mit immer mehr Übung am Ende ans Ziel gelangen kann. Die straffe Inzenierung des spektakulär gestalteten Science-Fiction-Kriegsfilms und gute Darsteller wie Brendan Gleeson als Oberbefehlshaber der Streitkräfte sorgen dafür, dass im Kino trotz des repetitiven Handlungsverlaufs keine Langeweile aufkommt.

Text: Ralph Umard

Foto: David James / 2013 Warner Bros. Entertainment Inc. / 2013 Village Roadshow Films (BVI) Limited

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Edge of Tomorrow“ im Kino in Berlin

Edge of Tomorrow, USA 2014; Regie: Doug Liman; Darsteller: Tom Cruise (Lt. Col. Bill Cage), Emily Blunt (Rita Vrataski), Lara Pulver (Karen Lord); FSK k. A.

Kinostart: 29. Mai 2014

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