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Ein Interview mit MC Sordeen

MC Sordeen

tip Warum versteckst Du Dich hinter einer Fischmaske? Ist ja nun nicht unbedingt originell.
MC Sordeen
Also ich kenne niemanden mit Fischmaske. Bei mir ist es ja außerdem auch so, dass die Maske und mein Gesicht fließend ineinander übergehen. Wir sind eins.

tip Woher kommt Deine Begeisterung für Fische?
MC Sordeen Fische inspirieren mich. Zum Beispiel, wenn ich Musik produziere: Oft sitze ich in meinem Prenzelberger Loft vor dem riesigen Aquarium und schaue zu, wie die Fische ihre Bahnen ziehen. Das beruhigt mich und ich passe mich dem Flow an.

tip Kann es sein, dass Du früher auch schon Sprechgesang gemacht hast?
MC Sordeen Gut möglich, dass man mich von irgendwo her kennt. Aber alles, was ich vorher gemacht habe, ist für mich Geschichte. In Zukunft werden sich meine Ideen ganz allein auf MC Sordeen konzentrieren.

tip Wird sich die Fisch-Thematik jetzt durch all Deine Songs ziehen?
MC Sordeen Mein Leben dreht sich eben um Fische jeglicher Art. Es gibt so vieles, was wir von ihnen lernen können. Gelassenheit und Ruhe vor allem. Oder auch einfach mal die Luft anzuhalten und zu schweigen.

tip Hast Du schon ein Label?
MC Sordeen Ich brauche kein Label. Labels wollen dich nur in eine Schublade stecken, um eine bestimmte Musikrichtung zu bedienen. Ich bin da mehr wie ein Fisch: Ich brauche meine Freiheit. Wenn ich einen Track produziere, dann weiß ich vorher nicht, was dabei rauskommt.

tip Warum der Name „Sordeen“?
MC Sordeen „Sordeen“ ist einfach ein Wort, das es geben sollte: Es klingt entspannt, nach Freiheit und Gelassenheit. Und ganz nebenbei auch etwas nach Sardinen.

Interview: Henrike Möller

www.facebook.com/MCSordeen

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