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„Ein Sechstel der Erde“ in der Volksbühne

Ein Sechstel der Erde

Dass Russland am Ural nicht aufhört, sondern ein riesiges Hinterland hat, wussten nicht zuletzt die Kommunisten zu schätzen, die sich bald nach ihrer Revolution damit brüsteten, ein Sechstel der Erde schon für das richtige, nämlich ihr Gesellschaftssystem gewonnen zu haben. Der Revolutionsfilmer und Theoretiker Dziga Vertov machte es zu seiner Sache, Bilder aus allen Teilen der Sowjetunion in seinem Film „Ein Sechstel der Erde“ zu versammeln, der zu den Klassikern des sowjetischen Kinos zählt und bis heute äußerst sehenswert ist.
Michael Nyman, der mit seinen Soundtracks für Peter Greenaway in den 1980er-Jahren bekannt wurde, hat nun eine neue Musik zu Vertovs Film geschrieben, die in der Volksbühne ihre deutsche Erstaufführung haben wird – zum Abschluss des Festivals MaerzMusik, das in diesem Jahr insgesamt einen Schwerpunkt auf Film und Musik legt. Der Abend wird durch ein Gespräch mit Volker Schlöndorff eingeleitet.

Foto: Österreichisches Filmmuseum

Ein Sechstel der Erde, UdSSR 1926, Regie: Dziga Vertov, Musik: Michael Nyman 2009. Volksbühne, So 27.3., 20 Uhr

Künstlergespräch: Volker Schlön­dorff und Michael Nyman, So 27.3., 19 Uhr

www.maerzmusik.de

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