Animationsfilm

„Elias – Das kleine Rettungsboot“ im Kino

Echte Freunde: „Elias – Das kleine Rettungsboot“

Foto: polyband Medien GmbH

Das kleine Rettungsboot Elias aus der „Behaglichen Bucht“ ist in seinem Herkunftsland Norwegen so populär, dass es von der dortigen Rettungswacht sogar zum Maskottchen erhoben wurde. Elias’ Bekanntheit beruht auf einer Trickserie, die sich mit Zehn-Minuten-Folgen vor allem an Kinder im Grundschulalter richtet. Schiffe, Boote, Bojen, Kräne und ein Leuchtturm besitzen individuell gestaltete Gesichter und können sprechen. Menschen kommen in der Welt von Elias und Co. nicht vor. Die Animation ist schlicht, aber in diesem Rahmen durchaus ansprechend; bei den musikalischen Einlagen hat man es mit der Übersimplifizierung hingegen ein wenig übertrieben.

Der Film bemüht sich, nicht zu angsteinflößend daherzukommen, wobei die Themen vielfältig sind: Wenn Elias beim neuen Job in „Großhafen“ die Tätigkeiten und Eindrücke über den Kopf wachsen, dann geht es um Selbstüberschätzung, das Verprellen alter Freunde und die Verwirrung der ersten Liebe. Am Ende ziehen alle an einem Strang – gegen die pädagogische Einsicht, dass es gut und wichtig ist, Freunde zu haben, gibt es ja nichts einzuwenden.

Elias og Storegaps Hemmelighet (OT) N 2017, 73 Min., R: Simen Alsvik und Will Ashurst, Start: 28.6.

 

 

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