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„Ella und der Superstar“ im Kino

Ella und der Superstar

Denn die Freunde gründen eine Band und landen am Ende wirklich in einem Konzert mit dem Superstar Elviira, dabei ging es ursprünglich nur darum, den Klassendödel Pekka vor dem Multiplikationstest zu retten.
Ähnlich wie beim kleinen Nick, dem französischen Vetter dieser finnischen Clique, verfolgen die Helden aus Timo Parvelas erfolgreicher Buchreihe ihre kindlichen Interessen so konsequent, dass sie nicht nur ihren Lehrer zum Hyperventilieren treiben. Die sparsame und zügige Dramaturgie sorgt für amüsante Überraschungseffekte, und bei aller komödiantischen Überzeichnung sind die Oberflächen angenehm angeraut: die Mädchen nicht zu süß, die Stadt nicht zu idyllisch und der Lehrer hat zwar einen Standpunkt, aber meistens auch keinen Durchblick. Oft entsteht die Komik aus der Diskrepanz zwischen den tatsächlichen Situation und deren Interpretation durch die Kinder, über die der Zuschauer durch Ellas Kommentar auf dem Laufenden gehalten wird.

Text: Stella Donata Haag

Foto: Film Kino Text

Orte und Zeiten: „Ella und der Superstar“ im Kino in Berlin

Ella und der Superstar (Ella ja Kaverite 2 – Paterock), Finnland 2013; Regie: Marko Mäkilaasko; Darsteller: Freja Teijonsalo (Ella), Aura Mikkonen (Tiina), Emilia Paasonen (Hanna); 86 Min.

Kinostart: Do 12. Februar 2015

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