Fantasy

„Elliot, der Drache“ im Kino

Groß, grün, lieb – Die Neuverfilmung von „Elliot, der Drache“ ist familienkompatibel

Foto: Disney Enterprises

Erinnert sich jemand an „Elliot, das Schmunzelmonster“, jenen Disney-Film von 1977, in dem ein Zeichentrickdrache durch eine reale Welt geisterte? Den Pixeln sei Dank kann die Filmindustrie mittlerweile einen ­überzeugenden „echten“ Drachen kreieren.
Zwar hat Herr Meachum (Robert Redford) ­jedem, der es (nicht) hören wollte, seit Jahren von seiner Begegnung mit einem riesigen grünen Etwas in den Wäldern erzählt – geglaubt hat ihm keiner, schon gar nicht seine Tochter Grace (Bryce Dallas Howard), die als Wald­hüterin rational denken und handeln muss. Bis der 10-jährige Pete (Oakes Fegley) quasi aus dem Nichts auftaucht und behauptet, seit Jahren mit seinem großen Freund Elliot im Wald gelebt zu haben. Obwohl der Waisenjunge von den Großen herzlich empfangen wird, sehnt er sich nach seinem grünen Kumpel zurück. Für Elliot könnte die Begegnung mit den Menschen fatale Folgen haben. Denn die bringen gerne um, was sie fürchten, die US-Gesellschaft ist davon seit ihren Anfängen geprägt.
Dank toller Effekte und einer illustren Besetzung gelingt Regisseur David Lowery ein kurzweiliges Familien-Abenteuer mit einem von Oakes Fegley überzeugend gespielten modernen Mowgli im Zentrum. Etwas Ironie und auch mehr Pepp hätte dem Neuaufguss aber nicht geschadet.

Pete’s Dragon (OT) USA 2016, 102 Min., R: David Lowery, D: Bryce Dallas Howard, Oakes Fegley, Robert Redford, Start: 25.8.

Bewertungspunkte3

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