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Musikdokumentation

„Embryo – A Journey of Music and Peace“ im Kino

Gegründet 1969, zählten zur Band Embryo seither Dutzende Musiker im engen oder erweiterten Kreis der Krautrock-Fusion-Weltmusik-Pioniere

rhythm4wind/ filmokratie

Regisseur Michael Wehmeyer, selbst lange Keyboarder, erinnert sich daran, wie er bei seiner ersten Probe begrüßt wurde: „Wir spielen zwei Stunden, und wenn dir nichts einfällt, fliegst du wieder raus.“ Diese nette Ansage kam von Christian Burchard, bis zu seinem Tod 2018 der Spiri­tus Rector von Embryo, und sagt viel aus über die Ideale des Kollektivs: immer in Bewegung bleiben.

Embryos Geschichte ist die endloser musikalischer Reisen und Touren, von Indien bis Nigeria. An einer Stelle im Film heißt es, „Embryo seien von der Welt gezeichnet“, und genau durch diese Offenheit für alle musikalischen Kulturen wurde Embryo selbst zu einem Stück „Weltmusik“.
2011 begann Michael Wehmeyer das verstreute Foto-und Filmmaterial über die Band zu sammeln. Er hat gar nicht erst den Versuch unternommen, alles in das Schema einer konventionellen Musikdoku zu pressen. Entstanden ist eine filmische Collage, die etwas von einer Live-Session hat, aber gerade dadurch das Außergewöhnliche der Band bestens beschreibt.

Embryo – A Journey of Music and Peace D 2018, 98 Min., R: Michael Wehmeyer, Start: 6.9.

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